über gyroart

Raum für Bewegung und Körperbewusstsein

 

Ich war schon immer ein Sportmuffel. Das heißt nicht, dass ich mich nicht gern bewege, ganz im Gegenteil! Ich habe schon mit 4 mit Ballett angefangen und mindestens jeden Samstag vormittag für das wöchentliche Training und etliche Wochenenden für die Auftritte geopfert – sieben Jahre lang.

Aber ich habe Sport in der Schule gehasst und als Erwachsene konnte mich nur die „Sauna danach“ ins Fitness-Studio locken. Workouts oder überhaupt Trainings-Konzepte, in denen es einzig darum geht, Übungen mechanisch zu wiederholen, etwas zu leisten, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, sind einfach nichts für mich.

Wie ich später gelernt und am eigenen Leib erfahren habe, entsteht Beweglichkeit eher durch kleine, fließende, gut koordinierte Bewegungen. Solche, die uns das Zusammenspiel der Körperteile spüren und genießen lassen. Kein Wunder also, dass mich Konzepte wie die Feldenkrais-Methode und Alexander Technik sofort begeistern und überzeugen konnten.

Deshalb arbeite ich ausschließlich mit ganzheitlichen Methoden und Trainingsformaten, bei denen du körperlich und geistig präsent bist. In dem Zustand, in dem du dich gerade befindest.

Es gibt keinen Druck, etwas zu leisten oder perfekt nachzumachen. Du darfst auf deine Grenzen achten, deine Bewegungen kreativ erforschen und selbst entscheiden, wie groß, klein, schnell, langsam, gerade usw. sie sind. Und vor allem darfst du dich dabei wohl fühlen und Spaß haben! Denn dann wirst du von alleine immer mehr davon haben, oder?

über mich

Rückenschmerzen adé!

 

Als ich mit 35 einen großen Bandscheibenvorfall in der LWS bekommen habe, brach erstmal meine ganze Welt zusammen. Sechs Monate langsam humpeln statt normal gehen, Hilfe beim Socken anziehen, höllische Schmerzen beim Sitzen – daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, körperlich wie mental.

Meine Bewegungsbiografie war bis Dato bunt: Yoga, Tanzen, Schwimmen, Radeln, Wandern…Doch nichts davon war möglich. Selbst nach einem kurzen Spaziergang hatte ich Rückenschmerzen, manchmal stundenlang. Mit konservativen Therapien, Physiotherapie und Krankengymnastik konnte mein Körper nichts anfangen und eine OP war für mich keine Option.

Ich begann nach Alternativen zu suchen und erfuhr erste Schmerzlinderungen durch Craniosacrale Osteopathie. Später kamen noch Rolfing-Behandlungen hinzu, die die Neuausrichtung meines Körpers unterstützen.

Knapp 1,5 Jahre nach dem Bandscheibenvorfall probierte ich eine Trainingsmethode aus, dessen Namen ich mir nicht einmal merken konnte. Es war eine Art dynamisches Yoga im Sitzen mit Elementen von Pilates, Tai Chi und Tanz.

Ich war skeptisch, aber verzweifelt genug, um mich auf fast alles einzulassen. 4 Monate nach der Schnupperstunde war ich in der Trainer-Ausbildung. Um welche Methode es geht und warum ich es liebe, mit ihr zu arbeiten, kannst du in diesem Blog-Artikel lesen.

Seitdem kann ich übrigens wieder wandern, radeln und tanzen…ohne dass mir der Rücken dabei schmerzt. Ich fühle mich sogar beweglicher und insgesamt gesünder als vor dem Bandscheibenvorfall. Rückblickend sehe ich die Krankheit als der Anfang meines eigenen Körperstudiums, das für mich seitdem immer weiter und tiefer geht.

Warum erzähle ich dir das? Weil ich weder Medizinerin noch Therapeutin bin und trotzdem meinen Körper besser kenne als meine Ärzte und Körpertherapeuten. Ich weiß in den meisten Fällen, wann er was braucht, was ihm gut tut und was er lieber meiden sollte. Und ich weiß, dass sich das jederzeit ändern kann, weil er in Bewegung ist. Leben bedeutet ja Bewegung und Veränderung.

Ich habe dafür viele Jahre gebraucht, übe weiterhin täglich und lerne immer Neues dazu, weil ich es faszinierend finde. Es gibt mir Zuversicht, Selbstbewusstsein und erspart mir kostbare Zeit und Geld für Therapien, Kurse oder Behandlungen, die mir nichts bringen. Und das wünsche ich mir auch für dich! Ich gebe dir nur die Essenzen weiter, die du wirklich brauchst, damit es dir besser geht.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch das Potenzial hat, die Go-To-Person für seinen eigenen Körper zu werden. Stell dir nur vor, in was für einer Welt wir leben würden, wenn wir die Verantwortung für unseren eigenen Körper übernehmen und uns gut um ihn kümmern würden!

Dafür stehe ich und das ist meine große Vision – eine körperbewusste Gesellschaft, in der wir unseren Körper mindestens genauso viel wertschätzen wie unseren Verstand.

Schau dir gern die Kostproben auf meiner Startseite an, wenn du meine Arbeit unverbindlich kennenlernen möchtest.

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Lernstationen, Methoden und Menschen, die meine Arbeit prägen

  • seit 2017 – Einzelstunden in Körperarbeit (1-2 Mal monatlich) mit Therapeuten aus den Bereichen Rolfing, craniosakrale Osteopathie und SE
  • 2022-23 – Spiraldynamik® – Lehrgang Basic Move bei Christiane Heel (Zürich, Schweiz)
  • 2022-23 – Neurosystemische Integration (traumasensibles Coaching) bei Verena König
  • 2019-20 – Gyrokinesis – Level I Teacher Training Program
  • 2010-12 – Masterstudium in Chorleitung bei Grete Pedersen (Norwegische Musikhochschule Oslo)
  • 2010-11 – Zwei Wochenend-Workshops in Feldenkrais für Musiker bei David Kaetz (Kanada)
  • 2011 – Semesterkurs (16 Wochenstunden) Movements for musicians – Einführung in Tai Chi, Qi Gong, Feldenkrais und Modern Dance
  • 2004-08 – Dipl. Mus. Päd – Studium mit Schwerpunkten Instrumentalpädagogik (Klavier) und Allgemeine Musikerziehung (Robert Schumann Hochschule Düsseldorf)
    ganzheitliche Körperarbeit

    Gute Adressen für ganzheitliche Körperarbeit und ganzheitliches Training in NRW und Hessen

    Hier habe ich ein paar persönliche Empfehlungen für dich. Jede dieser Praxen hat unterschiedliche Schwerpunkte – von Physiotherapie, Yoga, Nordic Walking, Pilates, Feldenkrais, klassischem Gyrokinesis und Gyrotonic – Training bis hin zu Frauennaturheilkunde und körperorientierter Traumaarbeit.

    Turnart Krefeld

    Tripplemove Düsseldorf

    Gyrotonic Frankfurt Center

    Pilates und Physiotherapie Bochum